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Die Pflanze
Thymian wächst wild im Mittelmeerraum, Unterarten sind auf dem
Balkan und im Kaukasus beheimatet. Im übrigen Europa wird die
Pflanze kultiviert. Im Handel erhältliche Ware kommt zumeist aus
Spanien, Marokko, Frankreich, Bulgarien und Ungarn.
Der Thymian (Thymi herba) wächst als kleiner Strauch ca. 20-30
cm hoch. Aus dem kräftigen Wurzelsystem entwickelt sich ein im
unteren Bereich verholzter stark verzweigter Stengel. Die
graugrünen Blätter haben lineallanzettlich bis nadelfförmige
Blätter. Nahe am Blütenstand werden dies dann rautenförmig.
Die Blüten sitzen als eine Art Ähre an den Enden der Zweige.
Sie sind als röhrenförmiger Kelch der in zwei Lappen endet
ausgebildet.
Die blühenden Sproßspitzen werden während der Blütezeit von
Mai bis Juli etwa 5 bis 10 10 unterhalb der Blüten
abgeschnitten. Es ist darauf zu achten, daß die verholzten zeile
zurückbleiben. Das Sammelgut wird an einem schattigen, luftigen
Ort auf Papier ausgebreitet und getrocknet. Das getrocknete Gut
wird in einem Glas- oder Porzellangefäß aufbewahrt.
Die Pflanze ist auch als Garten Thymian, Römischer Quendel,
Welscher Thymian, Kuttelkraut, Demut, Hühnerkohl oder Immenkraut
bekannt.
Eigenschaften
aromatisch, verdauungsfördernd, reinigend, ableitend, anregend,
antiseptisch und hustenlindernd.
Anwendung
Bei Anzeichen von Bronchitis sowie bei Katarrhen der oberen
Luftwege.
Dosierung
Ein Teelöffel voll Thymian wird mit heißem Wasser (ca. 150 ml)
übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird mehrmals täglich eine Tasse
frisch bereiteter Tee getrunken.
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