Ware aus kontrolliert biologischem Anbau
Die Pflanze
Schafgarbenkraut ist in ganz Europa aber auch in Nordasien und
Nordamerika verbreitet. Die Pflanze wächst auf Wiesen, Feldern,
an Wegrändern und auf Ödland. Die im Handel erhältliche Ware
stammt zu größten Teil aus den ehemaligen Ostblockstaaten.
Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) wächst als
buschige Staude, sie wird bis zu 70 cm hoch. Der holzige
Wurzelstock besitzt unterirdische Ausläufer, aus denen sich
wieder Stengel entwickeln. Die fiederteiligen Blätter haben eine
lanzettliche Form, sie sind an der Oberfläche behaart. Kleine,
weiße oder rosa Blütenköpfchen verzweigen sich zu
endständigen Doldentrauben. Die Pflanze entwickelt 2-3 mm lange
ovale Schließfrüchte.
Die blühenden Sproßspitzen werden von Juni bis September rund
10-15 cm unterhalb des Blütenstandes abgeschitten und zu
Büscheln gebunden an einem luftigen Ort im Schatten getrocknet.
Danach in Stoffsäckchen aufbewahren.
Schafgarbe ist auch als Achilleskraut, Katzenkraut,
Bauchwehkraut, Schafrippe, Grundheil oder Blutstillkraut bekannt.
Eigenschaften
wundheilend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd.
Anwendung
Leichte krampfartige Magen-Darm-Galle-Störungen; Magenkatarrh;
zur Appetitanregung.
Gegenanzeigen
Bekannte Überempfindlichkeit (Allergien) gegenüber
Korbblütlern, wie z.B. Schafgarbenkraut, Arnika, Kamillenblüten
oder Ringelblumen.
Nebenwirkungen
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht bekannt.
Hinweis: Nach Kontakt der Blüten mit
der Haut können in seltenen Fällen Überempfindlichkeiten
(Allergien) in Form von Hautrötungen mit Bläschenbildung
auftreten.
Dosierung
Zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g) Schafgarbenkraut werden mit
heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch
ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich eine
Tasse frisch bereiteter Teeaufguß warm zwischen den Mahlzeiten
getrunken.
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