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Die Pflanze
Die Melisse wächst ind im östlichen Mittelmeergebiet und
Westasien in Hecken, an Flußufern - sie bevorzugt schattige
Plätze. Importierte Ware kommt vorwiegend aus Bulgarien und
Rumänien. Melisse wird aber auch in Deutschland großflächig
kultiviert und ist in ganz Europa in Gärten zu finden.
Die Melisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Pflanze
mit einem verholzten, segmentierten, rund 20 bis 30 cm langen
Wurzelstock, an dessen Knoten sich weiße Deckblätter befinden.
Die Staude wird ca. 70 cm hoch, sie riecht intensiv nach Zitrone.
Sämtliche Blätter verfügen über einen Stiel. Sie stehen
kreuzgegenständig am Stiel, sie werden dabei nach oben kürzer.
Der Blattrand ist kerbig-gesägt, die Blüten sind ca. 1 cm
groß, blass, sie besitzen eine zweilippigen Kelch.
Die Melisse ist auch als Zitronenmelisse, Zitronenkraut,
Frauenkraut oder Herztrost bekannt.
Eigenschaften
aromatisch, fördert die Gallesekretion der Leberzellen,
verdauungsfördernd, krampflösend
Anwendung
Nervös bedingte Einschlafstörungen und nervöse
Magen-Darm-Beschwerden; zur Appetitanregung.
Dosierung
Etwa 1 bis 3 Teelöffel voll Melissenblätter werden mit heißem
Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 10 Minuten durch
ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird mehrmals täglich eine Tassen
frisch bereiteter Tee getrunken
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