Ware aus kontrolliert biologischem Anbau
Die Pflanze
Johanniskraut wächst in Hecken, entlang von Straßen und lichten
Wäldern in ganz Europa und im westlichen Asien. Das Angebot in
Deutschland stammt zum größten Teil aus Wildvorkommen die in
der GUS, Bulgarien, Ungarn, Jugoslawien und Rumänien geerntet
werden. Gesammelt werden die blühenden Sproßspitzen im
Juni/Juli, ehe die Blüten welken.
Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine mehrjährige
Pflanze mit einem kurzen, unterirdischen Wurzelstock, aus dem die
zahlreichen bis zu 1 Meter hohen Stengel wachsen. Die Stengel
verholzen an der Basis und sind im oberen Bereich stark
verzweigt. Zwei in Längsrichtung verlaufende schmale Leisten
kennzeichnen den zylindrischen Stengel. Die Pflanze besitzt
gegenständig sitzende, durchscheinend drüsig, punktierte
Blätter. Die Blüten sind goldgelb mit auffallenden,
zahlreichen, langen Staubblättern.
Johanniskraut ist auch als Tüpfel, Hartheu, Hexenkraut,
Walpurgiskraut, Herrgottsblut, Johannisblut, Konradskraut,
Mannskraft, Waldhopfen oder Tausendlochkraut bekannt.
Am besten wirkt die Pflanze wenn die blühenden Sproßspitzen in
frischem Zustand verwendet werden. Man kann die Pflanze auch
gebüschelt an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Die
getrockneten Sproßspitzen werden dann in Stoffsäckchen
aufbewahrt.
Eigenschaften
aromatisch, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, krampflösend,
verdauungsfördernd
Anwendung
Zur Unterstützung der Behandlung von nervöser Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen, Verdauungsbeschwerden, Hautprobleme und Verspannungen .
Gegenanzeigen/Nebenwirkungen
Johanniskrautzubereitungen sind nicht anzuwenden bei bekannter
Lichtüberempfindlichkeit.
Gelegentlich kann, besonders bei hellhäutigen Personen, eine
Lichtüberempfindlichkeit auftreten. Dies zeigt sich in Form von
sonnenbrandähnlichen Entzündungen der Hautpartien, die
stärkerer Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren.
Dosierung
1 bis 2 Teelöffel voll Johanniskraut werden mit siedendem Wasser
(ca. 150 ml) aufgegossen und nach etwa 5 Minuten durch ein
Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, werden regelmäßig morgens und
abends 1 bis 2 Tasse frisch bereiteter Tee getrunken
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